Spieltagsanalyse: Las Vegas Raiders – Week 1

Lange haben wir auf das erste Saisonspiel hingefiebert. Das leider verloren gegangene Spiel am Sonntagabend stellte sich vor allem für die junge Defensive als der erwartete harte Brocken dar. In der folgenden Spieltagsanalyse könnt ihr das Spiel noch einmal Revue passieren lassen! Was lief gut? Was sollte noch dringend besser werden? Lest es hier nach! Viel Spaß!

Spieltagsanalyse Las Vegas Raiders – Week 1

Die Saison 2020 ist endlich gestartet. Die Carolina Panthers empfingen die Las Vegas Raiders und mussten sich in diesem Spiel leider mit 30-34 geschlagen geben. Viele tolle Aktionen konnten bestaunt werden und bis zum Schluss blieb die Partie offen. Ein Stopp der Raiders Defense – beim 4. Versuch & Inches kurz vor Schluss- entschied das so enge Spiel.

Wie ist die Performance der Offense zu beurteilen?

Vor dem Spiel waren alle Fans auf den neuen Look der Offense – mit Joe Brady als Offensive-Coordinator – gespannt. Die so sehr erwünschte Verbesserung konnte man bereits beim Season-Opener gegen die Raiders vernehmen. Bridgewater wurden viele Designs zur Verfügung gestellt, in denen er den Ball schnell werfen und somit bei der Offensive Line für Entlastung sorgen konnte. Zwischendurch kam es dennoch zu tiefen Pässen. Einer dieser Pässe führte zu einem 75-Yard Touchdown von Robby Anderson. Zwar wurde der Ball noch verhältnismäßig viel gelaufen, jedoch war eine Veränderung zur letzten Saison schon sehr deutlich zu erkennen. In den nächsten Wochen sind für die Offense weitere Schritte in die richtige Richtung zu erwarten.

Wer konnte in der Offense überzeugen?

Nachdem der große Umbruch eingeleitet wurde und nun das erste Spiel nach der Cam Newton-Ära stattfand, war der Druck auf Teddy Bridgewater enorm. In seinem ersten Spiel lieferte er dann aber eine sehr solide Vorstellung ab (22/34 Pässe angebracht, 270 Yards geworfen, TD, 0,23epa/Dropback, -1,5% Completion Percentage über den Erwartungen). Zwar gab es auch bei ihm noch schwächere Phasen im Spiel, doch insgesamt konnte er den Ball sehr gut und schnell an mehrere Receiver verteilen. Zwar muss seine Leistung innerhalb des Spiels noch konstanter werden, aber für den Beginn war die Performance vollkommen zufriedenstellend.

Im Running Game kam es wieder zu einer One-Man-Show von Christian McCaffrey (23 Carries, 96 Yards, 2 Rushing-TD, 0,13epa/Carry). Dort konnte er seine Klasse mit zwei Touchdowns unter Beweis stellen. Im Passing Game war er dagegen diesmal nicht der Dreh-und Angelpunkt. Bei seinen fünf Targets war er aber extrem effizient. Mit ihm in dieser Rolle scheint das Team sehr zu profitieren.


Was muss sich in der Offense bessern?

Das Play-Calling schien im Vergleich zur letzten Saison gerade im Passing Game deutlich verbessert. Zwar wurde der Ball sehr oft gelaufen, doch konnte man dies mit kreativen Passkonzepten lange Zeit immer wieder ausgleichen. Im letzten Drive übertrieb man es dann aber mit den vielen Runs. Folglich stellten die Raiders sich stärker auf das Laufspiel ein. Kurz vor Schluss durfte die Offense der Panthers noch einmal auf das Feld und hätte das Spiel mit einem Touchdown für sich entscheiden können. Nach drei Läufen durch McCaffrey entschied sich Carolina beim 3. Versuch & 4 erneut zu laufen. Im Zuge dessen kam es zu einem gefährlichen 4. Versuch & Inches. In einer engen Formation bekam Fullback Alex Armah dann die Chance, welche er aber leider nicht nutzen konnte. Die vielen Läufe kosteten den letzten Drive und somit auch den Sieg. Hier sollten die Panthers an einer besseren Balance zwischen Lauf- und Passspiel arbeiten.

Neben dem bitteren Ende fielen auch die vielen Drops bei fangbaren Bällen negativ auf. Schon in New Orleans war zu beobachten, dass die Receiver unter Teddy Bridewater fangbare Bälle viel häufiger fallen ließen als unter Drew Brees. Das Phänomen der vielen Drops ist nun auch in Carolina aufgetreten und zeigt, dass die Drops auf eine gewisse Art auch auf den Quarterback zurückzuführen sind. Um dem entgegenzuwirken muss die Offense am Timing arbeiten. Hier kann man den Spielern aufgrund der kurzen Vorbereitungen und ohne Preseason wenig Vorwürfe machen.


Wie ist die Performance der Defense zu beurteilen?

Der Umbruch zeigte sich besonders stark in der Defense. Vier Rookies mussten teilweise gleichzeitig auf dem Feld stehen. Dabei konnte weder der Lauf der Raiders (31 Carries, 133 Yards,  3 TD, 0,14epa/Carry) noch der Pass (22/30 Pässe angebracht, 239 Yards, TD, 0,43epa/Dropback) verteidigt werden. Wide-Receiver Henry Ruggs, TE Darren Waller und RB Josh Jacobs konnten immer wieder für Raumgewinn sorgen und auch Quarterback Derek Carr machte ein sehr solides Spiel. Auf die Panthers Defense kommt noch eine Menge Arbeit zu, wenngleich damit auch nach dem Umbruch zu rechnen war. Verpasste Tackles und Abstimmungsschwierigkeiten sollten mit jedem Spiel besser werden.

Wer konnte in der Defense überzeugen?

In diesem Jahr steht hauptsächlich die Entwicklung der jungen Spieler im Vordergrund. Zwar hatte im ersten Spiel kein Spieler ein wirklich gutes Spiel, doch konnte Safety Jeremy Chinn mit einigen tollen Aktionen auf sich aufmerksam machen. Erstrundenpick Derrick Brown hatte zwar noch große Mühen mit der starken O-Line der Raiders, doch gelangen auch ihm einige gute Aktionen. Einen Stopp und einen abgewehrten Pass an der Line of Scrimmage konnte er für seine Statistik verbuchen. Für die beste Aktion in der Defense sorgte schließlich Rasul Douglas – der durch die Verletzung von Donte Jackson früh ins kalte Wasser geschmissen wurde – im letzten Quarter. Beim dritten Versuch konnte er einen Pass abwehren, was schließlich einen Punt erzwang.

Was muss sich in der Defense bessern?

Dass es das erste Spiel in der NFL für einige ist, merkte man vielen Spielern an. Gerade für Troy Pride Jr. schien alles noch viel zu schnell zu gehen. Immer wieder wurde er als Schwäche ausgemacht und angeworfen. Neben Pride taten sich jedoch die gesamte Secondary und auch die Linebacker schwer. Abgesehen von der tollen Aktion von Douglas gab es kaum gute Aktionen in der Coverage.

In diesem Spiel war auch die Defensive Line der Panthers sehr schwach. Dass der Pass Rush gegen die Offense nicht gut aussehen würde, war durch die schnellen Pässe der Raiders abzusehen. Doch leider konnte auch die Laufverteidigung, trotz zahlreicher Neuzugänge, noch nicht die erhoffte Steigerung zur letzten Saison liefern.

Wie fällt das Fazit aus?

Das Spiel zeigte eindrucksvoll, dass die Panthers dieses Jahr ein konkurrenzfähiges Team stellen. Die Offense konnte stellenweise schon sehr überzeugen und sollte auch das Fundament für einige Siege sein. Die Defense schwächelte leider erwartungsgemäß. Hier bleibt aber abzuwarten, wie sich das Team im Laufe der Saison steigert. Für viele Spieler war es das erste Spiel, weswegen es auch zu vielen Fehlern kam. Die Niederlage ist natürlich schmerzvoll, doch durch einige vielversprechende Aktionen gibt sie auch Hoffnung auf eine spannende Saison.

 

Quelle: Rbsdm.com; Espn.com

Bildquelle: Panthers.com

Das richtige Jersey: Fakten und Informationen

Die Begeisterung für den American Football in Deutschland gewinnt zunehmend an Bedeutung und hat bereits andere populäre Sportarten hier zu Lande in Teilen verdrängt. Das Angebot an Fanartikel und Merchandise der Teams ist förmlich explodiert, was die Entscheidung bei der eigenen Bestellung nicht immer erleichtert. Uns begleiten immer wieder Fragen, bei denen es sich zum einen um die Unterschiede und die Beschaffenheit der verschiedenen „Jersey-Typen“, aber auch um das vielfältige Angebot nationaler und internationaler Fanshops handelt.

Gerade in der Offseason wird sich intensiv mit dieser doch scheinbar einfachen Thematik auseinandergesetzt, denn einige Teams stellen bereits jetzt schon ihre neuen „Uniformen“ für die kommende Saison vor, gern gesehene Spieler wechseln das Team oder man möchte die Chance nutzen, um von Interessanten Rabatten in den Shops zu profitieren.

Auch wir haben uns diesem Thema etwas genauer gewidmet und geben gerne einen Einblick in Unterschiede, Materialien und Beschaffenheit. Im Fokus unserer Recherche stand hierbei der Team Store der Carolina Panthers, die ihre Zusammenarbeit mit Fanatics Experience in den vergangenen Wochen weiter ausgeweitet haben. Darüber hinaus lassen wir persönliche Erfahrungen mit einfließen, die bei der Wahl möglicherweise von Nutzen sein können und euch bei der Entscheidung helfen. Zugegebenermaßen kann einen das Angebot anfangs überfordern und auch die jeweils aufgerufenen Preise erleichtern einem die Entscheidung nicht wirklich.

Bezeichnungen

In den meisten Fällen handelt es sich bei allen zu bestellenden Jerseys im Team Store um sogenannte „Replicas“. Das Wort „Replica“ bedeutet nichts anderes als Nachbildung, denn es sind industriell hergestellte Fan-Jerseys, die nicht persönlich von Spielern getragen werden. Im Team Store selbst unterscheiden wir zwischen

  • Game Player Jerseys,
  • Limited Player Jerseys,
  • Pro Line Team Player Jersey,
  •  Throwback/Legacy Replica Jerseys

Zusätzlich finden wir ein sogenanntes “Legend” Jersey für Frauen.

Die Unterschiede erläutern wir im weiteren Verlauf, wobei wir auf einzelne Kategorien, wie Veredelungen, Material, Passform und dem Brand (Hersteller-Etikett) eingehen. Die einzelnen doch feinen Unterschiede können manchmal zu Verunsicherungen führen, sodass es zu einem Springen zwischen den Typisierungen kommen kann.

1. NFL – Game Player Jersey

Dieser Typ ist wohl das meist verkaufte Jersey im Team Store oder anderen Fanshops. Es gehört mit $99 (Spielerjersey) zu den günstigsten und kann auch ohne große Probleme individuell mit eigenem Namen und Nummer (Custom) veredelt werden.

Veredelungen:

Applikationen wie Name, Nummer, Hersteller, Team-Logo und das „Keep Pounding“ im Nackenbereich sind bis auf das Herstellungsetikett am unteren Rand (Brand) in einem Druckverfahren auf des Jersey gepresst worden. Das NFL Emblem im vorderen Kragenbereich besteht ähnlich wie die zuvor genannten Applikationen aus einem flexiblen gummiartigen Material, welches zumeist ein Indiz für das Game Player Jersey darstellt. Den Kragen des Jerseys ziert das in einem ähnlich gehaltenen Material stehende „Keep Pounding“.

 

 

Das Verfahren ist ebenso unterschiedlich wie die Bezeichnungen selbst, denn häufig finden wir eine glänzende und glatte oder gummiartige Beschaffenheit der Applikationen vor.

Material, Passform und Größe

Das Material besteht aus 100% Polyester und ist körperbetont geschnitten. Der Verbraucher soll sich in dem Jersey wohlfühlen und uneingeschränkte Bewegung wie beispielsweise beim Sport verspüren. In der Regel gleichen die Größen der eigenen Konfektionsgröße. Durch die Nutzung der amerikanische Größen führt dies zumeist zu  Problemen und weiteren Fragen. Durch die zusätzlichen „Mesh Side Panels“ im Rippen- und Seitenbereich, ist das Jersey atmungsaktiv und soll für eine entsprechende Zirkulation sorgen. Um den Tragekomfort so angenehm wie möglich zu gestalten, verzichtet man bei dem Game Player Jersey auch auf das eingenähte „neck label“, welches meistens wie die Applikationen eingedruckt wird.

Brand – Marke

Am unteren Rand des Jerseys findet man die Bezeichnung und Art des Jerseys (Etikett), welche in diesem Fall immer mit dem Hersteller – Nike, deklariert ist.

 

 

Persönliche Erfahrungen:

Abhängig von dem individuell mit Namen und Nummer veredeltem oder teils unterschiedlichen „Spieler-Jerseys“ variieren die Größen oftmals sehr stark. Grund für dieses Empfinden ist auch der Unterschied zwischen europäischen und amerikanischen Statuen und Körpermaßen. Die Haptik sowie die Verarbeitung der Applikationen fühlen sich aufgrund der Beschaffenheit oftmals billig an. Ein gekauftes Cam Newton Game Player Jersey im NFL Shop San Francisco konnte man im Ansatz nicht mit dem Luke Kuechly Game Player Jersey, gekauft in New York City vergleichen, ebenso ein im NFL Europe Shop gekauftes Luke Kuechly Game Player Jersey.

2. NFL – Limited Player Jersey

Dieses Jersey kommt einem authentischem „on-field-jersey“ wie sie es unsere Helden auf dem Platz tragen am nächsten. Mit $150 gehört es mit zum teuersten Jersey im Team Store, welches jedoch durch eine hohe Qualität und Tragekomfort besticht.

Veredelungen:

Sämtliche Applikationen wie Name, Nummer, Hersteller, Team-Logo sind gestickt und stehen dem Originalen in nichts nach. Das NFL Emblem auf der Brust in einem gummierten Metallic-Look gehalten und setzt einen farblichen Akzent. Den Kragen des Jerseys verziert hier das „Keep Pounding“.

 

 

Material, Passform und Größe

Das Material besteht aus 100% recyceltem Polyester und ist normal geschnitten. Wie bei dem „on-field-jersey“ befindet sich auf der Vorder- und Rückseite (Brust-, Bauch- und Rückenbereich) der „Chainmaille Mesh Stoff“, welches für ein hohe Beweglichkeit und Atmungsaktivität sorgt. Im Gegensatz zum Game Player Jersey ist der Tragekomfort höher und trägt sich angenehm leicht. Um den Tragekomfort ebenso angenehm wie möglich zu gestalten, verzichtet man auch hier auf ein eingenähtes „neck label“, welches wie beim Game Player Jersey eingedruckt ist.

Brand – Marke

Am unteren Rand des Jerseys findet man die Bezeichnung und Art des Jerseys (Etikett), welche in diesem Fall immer mit dem Hersteller – Nike, deklariert ist. Ebenfalls setzt sich das Etikett auch hier von anderen Jerseys ab, da das Emblem der NFL in einem gummiartigen Material gehalten ist.

Persönliche Erfahrungen:

Bei meinem Besuch in Charlotte im September 2019, kam ich um den Team Store im Bank of America Stadium selbstverständlich nicht rum und entschied mich für ein Christian McCaffrey #22 und Luke Kuechly #59 Limited Player Jersey. Die Passform sowie der Schnitt waren wie auf mich zugeschnitten, die Verarbeitung sehr hochwertig. Das Material vor allem im vorderen, wie auch hinteren Bereich ist besonders geeignet für hohe Temperaturen.

3. NFL – PRO LINE (Player) JERSEY

Das Pro Line (Player) ist das letzte Jersey im Bunde und besonders beliebt bei großen und kräftig gebauten Menschen. Es befindet sich preislich zwischen $99 und $125. Bei genauer Betrachtung des Team Stores stellt man fest, dass das Pro Line (Player) Jersey nur in einer Aufmachung erhältlich ist, der „Black Carolina Panthers Uniform“.

Veredelungen:

Applikationen wie Name, Nummer und Team-Logo sind bis auf das Herstellungsetikett am unteren Rand des Jerseys (Brand) und im Kragen in einem Druckverfahren auf des Jersey gepresst worden. Wie beim Game Player Jersey finden wir oftmals eine glänzende und glatte oder gummiartige Beschaffenheit der Applikationen vor. Im Falle des Pro Line Jerseys wird auf die Abbildung des Herstellers – Nike sowie dem “Keep Pounding” im Kragen komplett verzichtet.

Das NFL Emblem auf der Brust ist in Farbe gestickt.

 

 

Material, Passform und Größe

Das Material besteht wie das Game Player Jersey aus aus 100% Polyester und ist normal geschnitten. Auch das Pro Line Jersey besitzt auf der Vorder- und Rückseite (Brust-, Bauch- und Rückenbereich) einen „Mesh Stoff“, um hier ein bestimmendes Merkmal der „on-filed-jersey“ aufzugreifen und abzubilden. Im Vergleich zum Limited Player Jersey ist der Stoff engmaschiger, was die Zirkulation jedoch nicht gravierend beeinträchtigt.

Brand – Marke

Am unteren Rand des Jerseys findet man die Bezeichnung und Art des Jerseys (Etikett), welche in diesem Fall immer mit dem Logo der NFL (National Football League) – „NFL Pro Line“ deklariert ist. Auch farblich besticht das Etikett durch die Blaue Farbe und einem Feld für einen einzutragenden Namen.

Wie eingangs bei den Veredelungen erwähnt, finden wir keinen Hinweis auf den Hersteller, wie vergleichsweise auf dem Game Player- oder dem Limited Player Jersey.

 

 

Persönliche Erfahrungen:

Der Tragekomfort ist vergleichbar wie mit dem des Limited Player Jerseys, wirkt in der gesamten Betrachtung für mich jedoch etwas merkwürdig. Warum diese besondere Linie entworfen wurde ist mir ein Rätsel, da die Applikationen des Herstellers für mich eine gravierende Rolle spielen und das Gesamtbild eines Jerseys abrunden. Angesichts des Preises und einer „on-field“ Optik, macht man mit diesem Jersey, abhängig von dem eigenen Zweck nichts falsch.

4. Throwback/Legacy Replica Jersey

Im Team Store sind aktuell zwei Throwback/Legacy Replica Jersey erhältlich. Wie es der Name verrät „Legacy“ handelt es sich hierbei um die Huldigung von bestimmten Spielern, die die Carolina Panthers verkörperten und bis in die heutige Zeit prägten. Beispielgebend ist hier Sam Mills, der durch seinen Kampf gegen den Krebs und seiner Philosophie „Keep Pounding“, den Grundstein der heutigen Carolina Panthers setze.

Die verwendeten Materialien sowie Veredelungen gleichen dem NFL Game Player Jersey und weisen alle etwaigen Merkmale auf.

5. Color Rush Legend Jersey

Das Legend Jersey ist ein extra angefertigtes Jersey für Frauen und liegt preislich bei $79,99. Dieser Jersey-Typ setzt sich im Vergleich zu allen anderen käuflich zu erwerbenden Modellen erheblich ab.

Veredelungen

Sämtliche Applikationen wie Name, Nummer und Team-Logo sind bis auf das Herstellungsetikett am unteren Rand des Jerseys (Brand) in einem Sublimationsdruck (Verfahren) in den Trägerstoff eingedampft worden. Im Kragen finden wir zu dem Game Player- und Limited Player Jersey hingegen die Bezeichnung “Color Rush” anstelle des “Keep Pounding”, was in dem Fall ein klares Indiz für diese Art ist.

Das NFL Emblem im vorderen Kragenbereich besteht ähnlich wie bei anderen Jerseys, aus einem flexiblen gummiartigen Material.

 

 

Material, Passform und Größe

Das Material besteht aus aus 100% Polyester und ist tendenziell enger geschnitten als die eigentliche Konfessionsgröße (Abweichungen US Größen) . Durch den Sublimationsdruck trägt sich das Jersey leicht und bietet eine hohe Flexibilität. Ähnlich wie beim Pro Line Jersey sind Herstellungsetikett im Kragen sowie am unteren Rand zusätzlich angebracht und setzen sich hingegen aller anderen bestimmenden Merkmale vom Jersey ab.

Fact

Die NFL profitiert nicht vom Verkauf von Color Rush-Trikots. Im Gegenteil, die Erträge kommen der NFL Foundation zu Gute, welche gemeinnützige Organisationen im Gesundheitswesen oder der Jugendarbeit unterstützen. Vor allem Förderungsprogramme in den gesamten Vereinigten Staaten von Amerika können so mitunter finanziert werden.

Brand – Marke

Am unteren Rand des Jerseys findet man die Bezeichnung und Art des Jerseys (Etikett), welche in diesem Fall immer mit dem Hersteller – Nike, deklariert ist.

 

 

Persönliche Erfahrungen:

Bei dem ersten Betrachten dieses Jersey, muss ich zugegeben Maßen an ein Replica Trikot aus dem Fußball denken. Prinzipiell weist dieses Shirt alle Merkmale eines Jerseys auf, was Farbe, Nummer, Team Logo, NFL Emblem und Hersteller betrifft, dennoch ist es auch das einzige Jersey, was nicht einmal ansatzweise an ein “on-field” Jersey heran kommt. Für das Tragen bei sportlichen Betätigungen erscheint mir dieses jedoch als äußerst gut geeignet zu sein.

Fazit

Wie man erkennen kann gibt es eine Menge Unterschiede in der Beschaffenheit selbst, aber auch den Applikationen, die das Jersey des eigenen Teams im Detail erst abrunden. Wie geschildert finden wir das (1) NFL Game Player Jersey am häufigsten in unserer Umgebung und gar im Kleiderschrank. Nationale und internationale Fanshops wie: Taass, der NFL Shop Europe, andere Shops bieten in der Regel genau diesen Typ an. Die Bezeichnungen variieren oftmals was jedoch keinen Unterschied zu Art und Beschaffenheit macht.

Die qualitativ hochwertige Verarbeitung sowie detailreiche Veredelungen macht das (2) Limited Player Jersey zum klaren Favoriten. Mit §150 handelt es sich hier um das teuerste Stück im Shop, was aber durch Tragekomfort, Leichtigkeit, Schnitt und Passform sowie dem originalgetreuen “on field” Look besticht.

Hat dieser Bericht geholfen, haben sich weiteren Fragen daraus ergeben oder habt ihr das Gefühl, dass das Angebot und die Unterschiede für euch noch undurchsichtiger geworden sind? Viel Spaß beim Kauf und der Wahl eures nächsten Jerseys.

Covid-19: Verschiebung der gemeinsamen Fanreise ins Jahr 2021

Wird die National Football League (NFL) in diesem Jahr, trotz der anhaltender Covid-19 Epidemie und den daraus resultierenden Maßnahmen den regulären Spielbetrieb aufnehmen, nicht nur diese Frage beschäftigt uns derzeit. Gemeinsam live ein Spiel der Carolina Panthers im Bank of America Stadium in Charlotte erleben, genau das ist es was wir erstmalig dieses Jahr anbieten wollten.

Am 9. Mai gab die NFL den Spielplan für die bevorstehende Saison bekannt und plant einen regulären Start am 10. September der 101. Season. Aktuell blicken alle sportlichen Ligen auf die hier zu Lande stattfindende Bundesliga, welche unter besonderen Vorkehrungen und Schutzmaßnahmen den Spielbetrieb am vergangenen Samstag, den 16. Mai wieder aufgenommen hat. Auch die NFL beobachtet die Geschehnisse und Entwicklungen mit besonderem Augenmaß, zugleich doch der geplanter Start im September auch ohne Publikum realisierbar wäre.

Draft 2020

Der Draft 2020 in Las Vegas, Nevada sollte das größte Event der diesjährigen Offseason sein und stellte die Verantwortlichen vor extreme Herausforderungen. Trotz zunehmender Schwierigkeiten wurde der Draft im Rahmen eines “Home-Office-Draft” durchgeführt und weckte den Eindruck, dass die NFL nach wie vor von einem regulären Start ausgeht.

Fans in den Stadien

Verschiedenen Berichten zufolge gehen Experten davon aus, dass die NFL planmäßig den Spielbetrieb aufnehmen wird. Bei der Frage, ob und in welchem Umfang Publikum ihr Team im Stadion anfeuern und unterstützen könnte, gehen die Meinungen jedoch weit auseinander. Testverfahren auf das Virus selbst oder Antikörper werden schneller verfügbar sein heißt es, um dem Fans schnellstmöglich zu signalisieren, ob sie als potenzielle Gefährdung in Betracht kommen oder zweifelsfrei ein Spiel ihres Teams besuchen können. Auch Carolina Panthers Owner, David Tepper ist äußerst optimistisch: “Man wird die Stadien sicher nicht füllen können, aber das heißt ja nicht, dass man gar keine Fans im Stadion hat”.

Entscheidung im Fanclub

Wir haben uns intensiv mit der anhaltenden Problematik auseinander gesetzt. Neben einer Vielzahl an in Frage kommenden Szenarien, halten wir es für angemessen das Projekt der gemeinsamen Fanreise nach Charlotte in das Jahr 2021 zu verschieben. Es sind, auch wenn die Reise erst im Oktober stattfinden sollte, eine zu hohe Anzahl an Faktoren, die eine reibungslose Planung schier unmöglich erscheinen lässt. Nach aktuellem Stand ist die Einreise in die Vereinigten Staaten nicht erlaubt und wir gehen von einer Verlängerung der derzeitigen Regelung weit über den 31. Mai hinaus. Flug- und Hotelbuchungen, sowie die Anmietung von Mietwagen sollten jedoch schon jetzt abgeschlossen sein. Neben der generellen Einreisegenehmigung (Grenzübertretung) ist zudem auch die Beantragung von ESTA (Electronic System for Travel Authorization) zur Zeit nicht möglich, welche für eine Reise in die USA unerlässlich ist. Wir können und möchten in der aktuellen Situation keine Verantwortung einer übernehmen und auftretenden Unmut über Leistungen und Erstattungen vermeiden.

Individuelle Reisen

In der Tat sind individuelle Reise nicht ausgeschlossen. Es ist unklar wann die Einschränkungen und anhaltenden Maßnahmen aufgehoben oder erheblich gelockert werden. Wir beabsichtigen, sofern die Reisebeschränkung aufgehoben werden, nach Charlotte zu fliegen. Die eigene Planung bezieht sich auf das Spiel der Carolina Panthers vs. Arizona Cardinals am 4. Oktober 2020.