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Zurück auf dem Boden der Tatsachen – Panthers verlieren gegen die Cowboys

Die Siegesserie ist leider gerissen. Die Carolina Panthers konnten den Dallas Cowboys gerade in der zweiten Halbzeit nicht viel entgegensetzen und verloren das Auswärtsspiel mit 28-36. Das erste Mal musste das Team aus Charlotte gegen einen potenziellen SB Contender ran und sowohl die Offense, als auch die Defense, konnten leider nicht mit diesem Tempo mitgehen. Wie es zu dieser Niederlage kam, könnt ihr im folgenden nachlesen!

Die Stats der Offense

Overall: 379Yards und 0,1Epa/Play (Platz 14 am Spieltag)

Passing: 266Yards und 0,05Epa/Play (Platz 14)

Rushing: 113Yards und 0,2Epa/Play (Platz 3)

Wo konnte die Offense überzeugen?

Die Offense lief im gesamten Spiel eher unrund und machte regelmäßig Fehler. Allerdings muss es auch einige positive Aspekte gegeben haben, denn ansonsten hätten die Panthers keine 28 Punkte erzielt.

Es war spannend zu sehen, wie Carolina Christian McCaffrey ersetzen würde. Im Running Game war das erwartungsgemäß kein großes Problem, denn einerseits hat ein Running Back dort einen großen Einfluss und andererseits waren die Panthers am Boden bisher ziemlich schlecht.

Diesmal gelang es den Panthers jedoch, mit Chuba Hubbard einige First Down zu erzielen. Das machte es für Quarterback Sam Darnold leichter, da er weniger Yards im Drive zur Endzone zu gehen hatte. Aber auch er selbst konnte am Boden glänzen und erzielte sogar wieder 2 Rushing Touchdowns. Mit 0,2Epa/Play hatten die Panthers sogar die drittbeste Rushing Offense der Liga. Leider musste die Offense schnell das Running Game aufgeben, da das Team früh im dritten Quarter mit großem Rückstand hinten lag.

Im Passing Game war die Veränderung spannender, denn da hatte Christian McCaffrey einen hohen Wert als eine Art Checkdown-Waffe. Diese Art von Pässen fiel diesmal fast komplett weg, denn Hubbard konnte diese Rolle überhaupt nicht einnehmen.

Mit DJ Moore hatten die Panthers aber jemanden, der viele Yards nach dem Catch erzielen konnte. Seine durchschnittliche Target-Tiefe lag mit 9Yards/Target immer noch relativ tief, aber danach konnte er im Schnitt immer neun weitere Yards machen. Rekordwert für diese Saison.

Was war mit Sam Darnold los?

Die Offense erwischte ansonsten einen mäßigen Tag, was besonders am Quarterback lag. Zwar hatte er seine guten Plays als Runner und auch innerhalb der gut vorgegebenen Struktur konnte er liefern und das Team zu Touchdowns führen. Jedoch war in diesem Spiel noch mehr als sonst gefordert und das konnte er leider nicht erfüllen.

Bei Third Down war Carolina diesmal öfter in schwierigeren Positionen als die Wochen zuvor und auch Darnold strauchelte dort mit seiner Präzision. Immer wieder überwarf er einen freien Receiver, was gleichbedeutend mit einem Punt war. Ganz schlimm waren dann natürlich die beiden Interceptions. Bei der ersten übersah er einfach den Defender in der Mitte und bei der zweiten erkannte er erst viel zu spät, dass DJ Moore frei war. So konnte Diggs seinen verlorenen Raum wieder gutmachen und den Ball sogar abfangen.

Ganz schwach war Darnolds Performance in der Pocket. Mit 2,9 Sekunden ist er sowieso schon jemand, der länger braucht, um den Ball zu werfen. Allerdings gibt es auch andere Quarterbacks wie Patrick Mahomes, Aaron Rodgers oder Josh Allen, die auch ein bisschen mehr Zeit benötigen, aber trotzdem nicht so oft unter Druck stehen.

Diese Quarterbacks erkennen allerdings frühzeitig den Pressure und können sich innerhalb der Pocket so positionieren, dass der Druck nicht zu ihnen durchkommt. Bei Darnold ist das leider nicht der Fall. Erst wenn der Defender wirklich in seinem Gesicht ist, kommen die ersten Reaktionen. Das ist natürlich nicht immer so, aber leider viel zu oft, um in einem Shootout mithalten zu können. In den ersten drei Spielen konnte er noch in den letzten Momenten den Sack vermeiden und mit einigen Hero-Plays den Spielzug retten. Dieses Mal kam es zum Desaster, weshalb 32% der Pressures in einem Sack endeten. Das erinnert schon ein bisschen an den Darnold, den man aus New York Zeiten kennt.

Dass dann auch LT Cam Erving extrem viele Duelle in der Pass Protection verlor, machte das Geschehen natürlich schlimmer. In einem guten Umfeld hätte die Offense mit Sam Darnold sicherlich besser performen können, doch dieses war diesmal leider nicht gegeben. Auf Left Tackle sollten die Coaches sich Gedanken machen, ob dort nicht der Rookie Brady Christiansen starten sollte. Denn bereits in der gesamten Saison ist Erving am straucheln und macht das Leben für Sam Darnold umso schwieriger.

Die Stats der Defense

Overall: 423Yards und 0,28Epa/Play (Platz 30)

Passing: 188Yards und 0,46Epa/Play (Platz 29)

Rushing: 245Yards und 0,14Epa/Play (Platz 28)

Wo waren die Schwachstellen in der Defense?

Die Defense um Defensive Coordinator Phil Snow konnte in der Saison bisher immer mit einer dominanten Front und gutem Pass Rush überzeugen. In diesem Spiel funktionierten diese Konzepte leider nicht. Konnten die Panthers zuvor bei etwa jedem zweiten Dropback den Quarterback unter Druck setzen, war es diesmal nur jeder vierte. Auch mit schnellen Pressures konnte das Team nicht überzeugen. Lag dort der Schnitt bei 30%, konnte man diesmal nur jedes zehnte Mal den Quarterback innerhalb von 2,5 Sekunden unter Druck setzen.

Spannend dabei ist der Fakt, dass die Panthers über 50% der Snaps blitzten und die Pass Rush Win Rate nicht so unglaublich viel schlechter war, als die Wochen zuvor. Allerdings hieß diesmal der gegnerische Quarterback nicht Jameis Winston oder war Rookie, sondern war mit Dak Prescott jemand im erweiterten MVP-Rennen.

Prescott erkannte schnell die freien Receiver und brauchte nur 2,3 Sekunden im Schnitt, den Ball zu werfen. Sein Verhalten in der Pocket war viel besser als das von Darnold und so kam ein Defender auch nur selten zu ihm durch. Gab es dann doch Situationen, in denen kein Receiver frei war und die Pocket enger wurde, fand er immer wieder einen Weg und sorgte mit einigen Scrambles für enormen Raumverlust.

Das Fehlen Jaycee Horns war zudem sehr bemerkbar. Durch die hohe Blitz-Rate mussten die Cornerbacks außen oft allein gegen die Receiver spielen. Die Duelle zwischen Amari Cooper gegen Rashaan Melvin oder CJ Henderson waren natürlich sehr unfair. Prescott antizipierte immer wieder frühzeitig diese Mismatches und brachte richtig tolle Pässe an. Neben Cooper machte auch Tight End Dalton Schultz der Defense sehr zu schaffen.

Auch die Schwäche in der Laufverteidigung war neu. Die OLine der Cowboys war physisch auf einem viel höheren Level und konnte immer wieder sehr große Lücken für die Running Backs freiblocken. Auch taktisch unterlief Dallas fast kein Fehler und so saßen sehr viele Blocks ganz genau. Wurden in den ersten Spielen Defender von den Panthers öfter übersehen, zündete diesmal kaum ein taktischen Mittel, die Überlegenheit der Cowboys zu stoppen. Dallas nutze das natürlich aus und agierte folglich überwiegend am Boden. Gegen Ende übertrieben sie es ein bisschen und so wurde der Spielstand nochmal knapp, aber das Spiel war zu der Zeit eigentlich schon entschieden.

Wer konnte in der Defense überzeugen?

Die Defense erwischte zwar keinen guten Tag, aber einige tolle Aktionen gab es doch noch. Spieler wie Derrick Brown oder Shaq Thompson hatten einige gute Aktionen gegen den Lauf, die Dallas in missliche Situationen brachten. Auch Donte Jackson konnte wieder mit einem Pass Breakup auf sich aufmerksam machen. Leider traf Carolina diesmal aber auf einen viel zu starken Gegner und so fehlte der Defense komplett die Konstanz im Spiel.

Wie fällt das Fazit aus?

Dass die Panthers bis auf einen Score am Ende das Spiel verkürzen konnten, ist natürlich sehr schmeichelhaft und darauf zurückzuführen, dass Dallas das Spiel gegen Ende mit vielen Läufen und bevorzugter Coverage der tiefen Zonen nur noch verwaltet hat. Allerdings hatte Carolina in der ersten Halbzeit auch Pech mit den Referees, als ein Fumble von Jeremy Chinn nicht gegeben wurde.

Wahrscheinlich hätte das den Ausgang des Spiels nicht wirklich geändert, denn die Cowboys traten besonders in der zweiten Halbzeit sehr dominant auf. Doch so hat die Niederlage natürlich einen faden Beigeschmack. Als nächstes warten nur die Philadelphia Eagles. Diese sollten mit Quarterback Jalen Hurts zwar eine schwierige, aber auch machbarere Aufgabe sein.

 

Quellen: rbsdm.com  espn.com  Podcast: Unexpected Points

Bildquelle: panthers.com

 

 

Der deutsche Exportschlager bei den Panthers: Kicker Dominik Eberle im exklusiven Interview mit dem German Riot

Jeder Football Fan schaut besonders auf diejenigen Spieler, die es in die NFL geschafft haben und eben nicht als „Homegrown“ gelten. Ein Kicker aus Deutschland hat genau diesen Weg in die beste Liga der Welt und in das Practice Squad unserer Carolina Panthers gemacht. Einen Zwischenstopp in Charlotte legte er bereits zwischen dem 24.08.2021 und 26.08.2021 ein. Grund dafür war, den Zweikampf mit Joey Slye zu entfachen. Nachdem dann Ryan Santoso von den Giants getradet wurde, musste er wieder für diesen weichen.

Slye und Santoso gehören jedoch der Vergangenheit an, was Dominik Eberle nun ein zweites Mal zu den Panthers verschlagen hat. Jetzt drückt ihm ganz Football-Deutschland die Daumen, den bereits eingeschlagenen Weg aus dem Practice Squad in die erste Mannschaft zu packen.

Vom fränkischen Fußballspieler zu „dem“ deutschen NFL-Kicker

Dominik Eberle ist kein Unbekannter in Deutschland. Durch seine starken Leistungen an der Utah State University machte er von sich reden und schaffte es nach dem College in das Practice Squad der Las Vegas Raiders. Immer mehr wurde er von den deutschen Medien begleitet und hatte schon Auftritte im Rahmen des Football-Bromance-Teams rund um Coach Esume und Björn Werner. Angefangen hat sein amerikanisches Abenteuer mit 14 Jahren, als er mit seinen Eltern die Heimat verließ und in die USA zog. Zunächst spielte er an der High School Fußball, bis er später die Rolle des Kickers im Footballteam seiner Schule übernahm. An der Utah State University brach er sämtliche Rekorde und wurde 2020 als einer der besten Kicker im Draft angesehen.

Die Gegenwart heißt Charlotte. Die Gegenwart heißt Panthers-Football

Die Situation auf der Kicker-Position ist bei den Panthers alles andere als geklärt und folglich kann sich Dominik Eberle noch berechtigte Hoffnungen als Starter machen. Zur Zeit befindet er sich zwar nicht im 53-Mann-Kader, jedoch steht er Tag für Tag hautnah mit Spielern wie Christian McCaffrey, Sam Darnold oder Brian Burns auf dem Feld und ist Teil der großen Panthers Familie. Sowohl Panthers- als auch Fans von anderen Teams brennen einige Fragen unter den Fingernägeln. Sie wollen wissen, wie sich Dominik fühlt, wie es ihm in Charlotte gefällt und wie sich sein Alltag als Bestandteil des Practice Squads gestaltet.

Und was gibt es besseres, als dies aus erster Hand zu erfahren? Deswegen hat sich Dominik gerne zur Verfügung gestellt, um unsere Fragen zu beantworten und Einblicke in sein Leben in Charlotte zu geben. Im folgenden lest ihr das exklusive Interview mit Dominik Eberle, dem deutschen Kicker bei unseren Carolina Panthers!

Erste Eindrücke von Stadt und Team

Vorab bedanken wir uns nochmal bei Dominik, dass er sich die Zeit für uns genommen hat! Wir sind echt hyped, dass er bei unseren Panthers ist und hoffen, ihn lange bei uns zu haben. Wir haben den größten Respekt vor seinem bisherigen Weg in die NFL und seinen guten Leistungen bisher!

Dominik hat seine Hausaufgaben über die Panthers bereits gemacht und braucht keine Nachhilfe von Teamkollege Robby Anderson. Bevor wir so richtig ins Interview starteten, wollten wir zunächst wissen, ob er den Namen des Maskottchens der Panthers kennt. Natürlich wusste er, dass der „bear“ Sir Purr heißt und es sich tatsächlich doch um einen Panther handelt. Das Eis war gebrochen und das Interview nahm an Fahrt auf.

Mir gefällt die Stadt sehr. Sie ist auch unglaublich schön.

Schön war zu hören, dass Dominik in Charlotte gut angekommen ist und es ihm dort sehr gefällt. Zur Zeit wohnt er in einem Hotel direkt neben dem Stadion und kann somit alles fußläufig erreichen.

Den Season Opener gegen die Jets verfolgte Dominik direkt mit seinen Teamkollegen von der Sideline aus. Dort feuert er seine Teammates an, wobei er auf Shoulder Pads und Jersey verzichten muss. Als nicht teilnehmender Spieler muss er in Straßenkleidung auf den Front Row Seats Platz nehmen. Das Ziel der Woche sei erreicht und die Panthers starten wunschgemäß mit 1-0 in die Saison.

Einblicke in den Tagesablauf eines NFL-Profis

Weil sich einige Fans fragen: „Wie sieht der Alltag eines Spielers des Practice Squads aus? Trainiert man mit dem gesamten Team oder in separaten Gruppen?“, baten wir Dominik, uns Einblicke in seinen Alltag mit dem Team zu geben.

Der Ablauf des Practice Squads ist derselbe wie der eines „normalen“ Spielers. Nur am Gameday ist es anders, weil der Practice Squad Spieler eben nicht spielt.

Die Frage wurde schnell beantwortet: Es gibt keine Unterschiede im Traininigs-Alltag. Dominik und die Kollegen des Practice Squads trainieren mit der gesamten Mannschaft mit. Er selbst überwiegend mit den Special Teams, die an den Spieltagen auf dem Feld stehen. Das Practice Squad sei keinesfalls ein separates Team. Der Job von diesen Jungs ist, dass sie alles mögliche dafür tun, dabei zu bleiben und das Team zu verbessern. Gleiches gilt auch für den Locker Room. Hier tauscht man sich mit allen Teamkollegen aus.

Aufgestanden wird meistens zwischen 06:00 Uhr und 06:30 Uhr. Ans Eingemachte geht es ab 07:00 Uhr, wenn im Kraftraum das erste Mal trainiert wird. Das erste Meeting des Tages geht meistens nicht vor 08:30 Uhr los. Meetings und Besprechungen enden dann gegen 12:00 Uhr.

Nach den ersten Theoriestunden geht es direkt im Anschluss auf das Trainingsfeld. Wie lange die Trainingseinheit dauert, richtet sich nach dem Wochentag. In der Regel dauern die Einheiten jedoch zwischen 2 und 2,5 Stunden. Abschließend verbringt man den Trainingstag noch einmal mit Meeting und Regeneration, ehe man dann zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr nach Hause geht.

Der Kontakt zu Kollegen und das Verhältnis zu den Coaches

Der Austausch ist mit dem gesamten Trainerteam gegeben. Mit Special Teams Coordinator Blackburn, Coach Foley und den anderen Assistenten von den Special Teams schaut er sich regelmäßig seine Kicks an. Dann wird evaluiert, was gut läuft und was noch verbessert werden kann.

Coach Rhule ist ein mega Typ. Er ist ein richtig, richtig guter Coach.

Über Coach Rhule kann Dominik nur Gutes sagen. Insgesamt ist er sehr dankbar in Charlotte zu sein und sowohl von den Coaches, als auch von den Kollegen lernen zu dürfen.

Den meisten Einfluss hat J.J. jeden Tag auf mich, weil er ja unser Snapper ist. Mit ihm arbeite ich jeden Tag. Er ist ein richtig guter Typ und hat es schon für so viele Jahre schon gemacht. Da weiß man echt genau, was die Erwartungen sind und wie gut man jeden Tag sein muss, um es in der NFL weiter zu machen. Er ist echt Top-Profi.

Panthers Fans werden sicherlich neidisch, wenn sie hören, dass er jeden Tag Kontakt mit ihren Idolen haben darf. Natürlich ist hervorzuheben, dass Dominik sich das mit viel Fleiß, sehr hart erarbeitet hat und es ihm zu 100% zu gönnen ist.

Doch neben den Aushängeschildern der Panthers wie z.B. Christian McCaffrey, Brian Burns oder Shaq Thompson, welche er für ihre unglaubliche Professionalität und tollen Charakter lobt, hat Long Snapper J.J. Jansen besonders großen Einfluss auf den Alltag von Dominik. Mit seiner Erfahrung kann er ihm jeden Tag weiter helfen und ihn besser machen. Außerdem sollte er auch die Franchise in und auswendig kennen, da er von aktiven Spielern am längsten bei den Panthers unter Vertrag steht.

Neben dem Feld hat Dominik noch niemanden, mit dem er mehr Zeit verbringt als mit anderen. Zur Zeit gestaltet es sich noch etwas schwierig, da er immer noch ein wenig der Neue ist. Hinzu kommt, dass natürlich einige Teammates Familie haben und folglich die Zeit für diese dann nutzen. Nichtsdestotrotz hat er sehr viel Kontakt zu allen seinen Teammates im Locker  Room und es wird langsam immer mehr.

Über die Einflüsse aus der deutschen Heimat…

Bis jetzt hat Dominik noch nicht viele deutsche Restaurants in Charlotte gefunden. Am meisten würde er sich über ein Schnitzel oder Käsespätzle freuen. Wir haben es uns nicht nehmen lassen, ihm mitzuteilen, dass es eine große deutsche Community in Charlotte und Umgebung gibt, sodass das Auffinden von deutschen Restaurants kein Problem darstellen sollte. Diesen Tipp hat er dankend angenommen.

In der deutschen Heimat war Dominik 2016 das letzte Mal. Auf seiner to-do-Liste steht definitiv ein Besuch im nächsten Jahr, sofern es möglich ist. Vielleicht wird es ja im 1. NFL-Spiel auf deutschem Boden mit Beteiligung der Carolina Panthers sein. Und dann natürlich als Starting Kicker für das Team aus Charlotte. Hierbei handelt es sich natürlich um das Wunschdenken eines sehr optimistischen Mitglieds unserer Redaktion.

Ambitionen, Attitude und Spirit des Teams

Dominik mag es, wenn er immer dieselben Abläufe beim Footballspielen hat. Deswegen hat er auch keine speziellen Gameday-Rituale. Einzig und allein ändert sich am Ablauf, dass er an Spieltagen schon vor dem Warmmachen aufs Spielfeld geht, sich auf die Hashmarks stellt und Schritte und Kicks im Kopf durchgeht. Dieses Vorgehen gibt es beim Training nicht.

Ansonsten bin ich normalerweise immer nur der gleiche Kerl.

Denn er versucht stets das gleiche zu machen und derselbe Dominik zu sein. Dieses Mindset wird ihm auch in schwierigen Situation dabei helfen, seinen Fokus zu behalten. Der Fokus und sein Motto „One at a time“ können der Schlüssel in der für Außenstehende nicht ganz einfachen Lage sein. Denn rund um die Position des Kickers gab es bei den Panthers, wie bereits oben erwähnt, die größten Turbulenzen.

Dominik beschreibt, wie er mit diesen Umständen umgehen wird. Er weiß, dass er gut kicken kann und darauf konzentriert er sich. Was passiert, passiert und hat er sowieso nicht in seinen Händen. Gute Sachen werden kommen und diese Mentalität möchte er beibehalten. Dabei will er stets „happy“ bleiben und 100% geben.

Es ist eine mega Sache und eine Ehre, hier zu sein.

Am Team selbst gefällt ihm besonders, dass der Spirit „richtig high“ ist. Alle sind gut drauf und freuen sich auf die ganze Saison. Geschaut wird von Spiel zu Spiel und darauf bereiten sie sich so gut wie möglich durch harte Arbeit vor.

Uns bleibt es nur übrig, ihm alles Gute zu wünschen! Das Quäntchen Glück wird wahrscheinlich von Nöten sein, aber er hat die Klasse, sich da durchzusetzen. Wir drücken ihm auf jeden Fall die Daumen.

Lieber Dominik, bleib so sympathisch wie du bist und Keep Pounding! Das ist mehr als ein nur Motto und du scheinst es bereits zu leben!

Quellen: Panthers.com

Bildquelle: Panthers.com