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Die 5 größten Duelle im Trainingscamp der Carolina Panthers

Die Carolina Panthers haben ihre Franchise in der Offseason 2020 ordentlich umgekrempelt. Im Trainerstab, sowie auf dem Spielfeld haben einige Veränderungen stattgefunden.

Begonnen hat alles mit dem Trainerwechsel von Ron Rivera zu Matt Rhule, der 3 Jahre lang die College-Mannschaft von Baylor betreute. Seitdem wurde der Kader stark verändert. Unser jahrelanger Franchise-Quarterback Cam Newton wurde entlassen und durch Teddy Bridgewater ersetzt. Dieser wurde mit einem 3-Jahresvertrag in Höhe von 63 Mio. Dollar ausgestattet. Namen wie Luke Kuechly, Greg Olsen, Eric Reid oder Gerald McCoy werden nächste Saison nicht mehr für die Panthers auf dem Platz stehen.

Ein Lichtblick der Offseason war die Vertragsverlängerung von Star-Runningback Christian McCaffrey. Mit der Einigung auf einen 4-Jahresvertrag in Höhe von 64 Mio. Dollar machte man ihn zum bestbezahlten Runningback der NFL.

Zudem stimmte der Draft die Panthers-Fans größtenteils positiv. Historisch bisher einmalig drafteten die Carolina Panthers ausschließlich Defensivspieler mit ihren insgesamt 7 zur Verfügung stehenden Picks. Die Hoffnung auf eine starke Defensive in den nächsten Jahren wächst in allen Anhängern der Panthers heran.

 

 

 

 

Nach dieser kleinen Rückschau ist es Zeit in die Zukunft und somit auf die heißen Duelle des Trainingscamps zu schauen. Wer kann sich beweisen und sich einen Platz im Kader erkämpfen? Schauen wir es uns an!

Juston Burris gegen Jeremy Chinn um die Rolle des Strong Safety (SS)

Um Jeremy Chinn an der 64. Stelle des Drafts auszuwählen, tradeten sie extra hoch. Das ist ein Indiz dafür, welch hohes Ansehen Jeremy Chinn bei der Führungsetage genießt. Viele sehen ihn als zukünftigen Strong Safety der Panthers. Doch könnte es sein, dass hier die Rechnung ohne den Wirt gemacht wird? Ganz unwahrscheinlich ist es schließlich nicht, dass Juston Burris – kommt als Free Agent aus einer seiner besten Saisons – als SS gegen die Raiders starten wird. Es hängt auch davon ab, wie die Panthers Jeremy Chinn einsetzen wollen. Aufgrund seiner Athletik könnten sie ihn auch auf anderen Positionen gut gebrauchen. Und das muss nicht zwangsläufig direkt als Starter sein.

Coach Rhule äußerte sich via „The Charlotte Observer“ folgendermaßen über Chinn:

„Wir denken, dass wir ihn so trainieren können, dass er Safety, Nickel oder auch SAM spielen kann. Er kann aber auch als Cornerback Nr. 2 agieren, wenn er reinkommt. Danach wieder den Nickel oder Dime übernehmen. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass er die Runningbacks oder Tight Ends decken kann. Wenn ich mir anschaue, auf welche wir davon in der NFC South treffen, ist Jeremy Chinn ein Spieler, den wir auf sie ansetzen können.“

 

Eli Apple gegen Troy Pride Jr. im Duell um den Job als startender Cornerback (CB) neben Donte Jackson

 In der Secondary der Panthers hat sich in der Offseason einiges verändert. James Bradberry, Ross Cockrell und Javien Elliot werden nicht mehr für die Panthers auflaufen und wurden durch Troy Pride Jr., Thomas-Oliver und Eli Apple ersetzt. Eli Apple ist ein ehemaliger 1. Runden-Pick, der letzte Saison 15. Mal für die Saints startete. Donte Jackson ist der beste Cornerback des Teams. Die Panthers brauchen jedoch auf der anderen Seite eine solide Nr. 2. Es scheint so, als wäre Eli Apple favorisiert. Man darf jedoch nicht Troy Pride Jr. außer Acht lassen, der sich die Aufmerksamkeit des Head Coaches bereits erarbeitet hat.

Coach Rhule sprach in einem Interview über Pride Jr.:

„Ich hatte bereits eine großartige Videokonferenz mit ihm. Meine Frau bekam die Unterhaltung während sie kochte mit und fragte mich nach Beendigung der Videokonferenz, mit wem ich gesprochen habe. „Das ist ein Profi“ sagte sie zu mir. Bei Troy handelt es sich um einen sehr reifen Mann, der viel Football gespielt hat. Und bei solch einer Offseason, ohne die offiziellen Trainingseinheiten, denke ich, wird er aufgrund seiner Reife reinkommen und sofort helfen.“

Dass es keine richtige Vorbereitung gab, wird besonderen Einfluss auf die „Rookies gegen Veteranen“-Duelle haben. Die Rookies waren die letzten Monate sehr fleißig was ihre Vorbereitung angeht. Dies kann im Einzelfall dafür ausschlaggebend sein, dass sie am Ende die Nase vorne haben.

Es scheint so, als könnte Troy Pride Jr., der auf seinem College Notre Dame auch Teil des Sprintteams war, aus seiner guten Vorbereitung Kapital schlagen können.

 

Das Battle um den Spot als Rechter Guard (RG) zwischen Michael Schofield und Dennis Daley

 Center Matt Paradis und rechter Tackle Taylor Moton werden offensichtlich als einzige Starter aus der Saison 2019 zurückkommen. Unser ehemaliger Pro Bowler und rechter Guard Trai Turner wurde gegen Russel Okung, den linken Tackle der Chargers getradet.

Zudem verpflichteten die Panthers den 60-maligen Starter John Miller von den Bengals. Ihm scheint der Spot als Starter auf der linken Guard-Position so gut wie sicher.

Folglich bleibt nur noch der Platz des rechten Guards vakant. Und dieser wird schwer umkämpft sein. Hier könnte es zum Show-Down zwischen Michael Schofield und Dennis Daley kommen.

Dennis Daley wurde letztes Jahr in der 6. Runde gedraftet und wurde direkt ins kalte Wasser geworfen. Und man kann sagen, dass er hinsichtlich der Pass Protection ganz gut abgeliefert hat. Diese Erfahrung könnte ihm für eine komplette Saison 2020 weiterhelfen.

Ihm im Weg steht kein geringerer als Michael Schofield, der 7 Jahre Erfahrung mit sich bringt und die Panthers als rechter Tackle der Denver Broncos im SuperBowl 50 besiegte. Seine Erfahrung kann ausschlaggebend sein für seine Rolle als Starter bei den Panthers. Zudem hat Schofield bereits mit Okung und auch dem neuen Offensive Line Coach Pat Meyer in Los Angeles zusammengearbeitet. Zuletzt kommt hinzu, dass Schofield auch 3 Jahre lang zusammen mit Matt Paradis in der O-Line der Broncos stand.

Wer wird Backup Quarterback (QB) hinter Teddy-B ? Wird es Will Grier oder P.J. Walker?

Dass Teddy Bridgewater der gesetzte Quarterback ist, daran zweifelt niemand. Das Rennen und seinen Backup-Platz scheint jedoch offen zu sein.

Will Grier wurde letzte Saison in der 3. Runde des Drafts von den Panthers ausgewählt. 2 Mal stand Grier als Starter auf dem Spielfeld. Dort brachte er weniger als 54% der Bälle an den Mann. Zudem warf er insgesamt 4 Interceptions. Dass er die wiederkehrenden Spieler der letzten Saison schon kennt, könnte in seine Karten spielen und ihm einen Vorteil verschaffen.

P.J. Walker spielte in den Jahren 2013-2016 unter Coach Rhule für die Temple University. Letztes Jahr war auf bestem Wege der MVP der neugeschaffenen XFL zu werden, ehe diese inmitten der Saison abgebrochen wurde. Walker‘s Rekord mit den Houston Roughnecks lag bei 5:0 Siegen. Er warf 1,388 Yards, 15 Touchdowns und dabei 4 Interceptions. Walker lebt seit einigen Monaten in Charlotte und trainierte in der letzten Zeit mit Daniel Jones von den New York Giants und dem ehemaligen Duke Quarterback Anthony Boone.

Boone über P.J. Walker via „The Observer“:

„Er ist der Typ, der bei der richtigen Möglichkeit, in der richtigen Zeit und den richtigen Umständen, dieselben Leistungen in der NFL abrufen kann. Er ist geschärft und geschliffen“

 

Wird Tahir Whitehead der Nachfolger von Luke Kuechly als Middle Linebacker (MLB), oder hat Jermaine Carter eine Chance?

Bekannterweise begab sich die Franchise-Legende Luke Kuechly in die frühe, jedoch wohl verdiente Rente. Anstatt den einen Erben für den Posten neben Shaq Thompson zu verpflichten, priorisierte man eher den Aufbau der gesamten Defensive beim Draft. Tahir Whitehead wurde als Ersatz für Luke Kuechly in der Free Agency verpflichtet. Whitehead tat sich in der letzten Saison bei den Raiders schwer beim Verteidigen gegen den Pass.

Die langjährige Erfahrung von Whitehead wird ihm zunächst einen vorläufigen Vorsprung für das Duell mit Carter geben. Doch klar ist auch, dass die Türe für jüngere Athleten aus den eigenen Reihen offen steht.

Und in den Startlöchern steht Jermaine Carter, welcher der wohl interessantere Spieler im dritten Jahr bei den Panthers ist. Immerhin hat der 5. Runden-Pick im Saisonfinale gegen die Saints Tackles im zweistelligen Bereich auf dem Spielfeld gezeigt. Andre Smith, der 2 Runden später als Jermaine Carter im selben Draft gewählt wurde, wird sich wahrscheinlich hinten anstellen müssen. Denn bis jetzt konnte er noch nicht auf sich aufmerksam machen. Aber auch da ist abzuwarten, ob er den Trainerstab nicht doch durch starke Leistungen im Trainingscamp überzeugen kann.

Letztlich ist noch Pass-Rushing-Spezialist Christian Miller zu erwähnen, der normalerweise eine Rolle als Outside-Linebacker einnehmen wird. Wie Smith hat auch er nur eine minimale Chance auf den Job als Erbe von Luke Kuechly.) (Anm. d. Red.: Christian Miller gab am 03.08.2020 bekannt, dass er freiwillig die Saison 2020 aussetzen wird) . Der Trainerstab wird wohl auf ein gutes Trainingscamp vom jungen Jermaine Carter hoffen und ihn dann guten Gewissens in das Duell mit Whitehead schicken.

Quelle: CBS Sports
Bilder: Carolina Panthers

Das richtige Jersey: Fakten und Informationen

Die Begeisterung für den American Football in Deutschland gewinnt zunehmend an Bedeutung und hat bereits andere populäre Sportarten hier zu Lande in Teilen verdrängt. Das Angebot an Fanartikel und Merchandise der Teams ist förmlich explodiert, was die Entscheidung bei der eigenen Bestellung nicht immer erleichtert. Uns begleiten immer wieder Fragen, bei denen es sich zum einen um die Unterschiede und die Beschaffenheit der verschiedenen „Jersey-Typen“, aber auch um das vielfältige Angebot nationaler und internationaler Fanshops handelt.

Gerade in der Offseason wird sich intensiv mit dieser doch scheinbar einfachen Thematik auseinandergesetzt, denn einige Teams stellen bereits jetzt schon ihre neuen „Uniformen“ für die kommende Saison vor, gern gesehene Spieler wechseln das Team oder man möchte die Chance nutzen, um von Interessanten Rabatten in den Shops zu profitieren.

Auch wir haben uns diesem Thema etwas genauer gewidmet und geben gerne einen Einblick in Unterschiede, Materialien und Beschaffenheit. Im Fokus unserer Recherche stand hierbei der Team Store der Carolina Panthers, die ihre Zusammenarbeit mit Fanatics Experience in den vergangenen Wochen weiter ausgeweitet haben. Darüber hinaus lassen wir persönliche Erfahrungen mit einfließen, die bei der Wahl möglicherweise von Nutzen sein können und euch bei der Entscheidung helfen. Zugegebenermaßen kann einen das Angebot anfangs überfordern und auch die jeweils aufgerufenen Preise erleichtern einem die Entscheidung nicht wirklich.

Bezeichnungen

In den meisten Fällen handelt es sich bei allen zu bestellenden Jerseys im Team Store um sogenannte „Replicas“. Das Wort „Replica“ bedeutet nichts anderes als Nachbildung, denn es sind industriell hergestellte Fan-Jerseys, die nicht persönlich von Spielern getragen werden. Im Team Store selbst unterscheiden wir zwischen

  • Game Player Jerseys,
  • Limited Player Jerseys,
  • Pro Line Team Player Jersey,
  •  Throwback/Legacy Replica Jerseys

Zusätzlich finden wir ein sogenanntes „Legend“ Jersey für Frauen.

Die Unterschiede erläutern wir im weiteren Verlauf, wobei wir auf einzelne Kategorien, wie Veredelungen, Material, Passform und dem Brand (Hersteller-Etikett) eingehen. Die einzelnen doch feinen Unterschiede können manchmal zu Verunsicherungen führen, sodass es zu einem Springen zwischen den Typisierungen kommen kann.

1. NFL – Game Player Jersey

Dieser Typ ist wohl das meist verkaufte Jersey im Team Store oder anderen Fanshops. Es gehört mit $99 (Spielerjersey) zu den günstigsten und kann auch ohne große Probleme individuell mit eigenem Namen und Nummer (Custom) veredelt werden.

Veredelungen:

Applikationen wie Name, Nummer, Hersteller, Team-Logo und das „Keep Pounding“ im Nackenbereich sind bis auf das Herstellungsetikett am unteren Rand (Brand) in einem Druckverfahren auf des Jersey gepresst worden. Das NFL Emblem im vorderen Kragenbereich besteht ähnlich wie die zuvor genannten Applikationen aus einem flexiblen gummiartigen Material, welches zumeist ein Indiz für das Game Player Jersey darstellt. Den Kragen des Jerseys ziert das in einem ähnlich gehaltenen Material stehende „Keep Pounding“.

 

 

Das Verfahren ist ebenso unterschiedlich wie die Bezeichnungen selbst, denn häufig finden wir eine glänzende und glatte oder gummiartige Beschaffenheit der Applikationen vor.

Material, Passform und Größe

Das Material besteht aus 100% Polyester und ist körperbetont geschnitten. Der Verbraucher soll sich in dem Jersey wohlfühlen und uneingeschränkte Bewegung wie beispielsweise beim Sport verspüren. In der Regel gleichen die Größen der eigenen Konfektionsgröße. Durch die Nutzung der amerikanische Größen führt dies zumeist zu  Problemen und weiteren Fragen. Durch die zusätzlichen „Mesh Side Panels“ im Rippen- und Seitenbereich, ist das Jersey atmungsaktiv und soll für eine entsprechende Zirkulation sorgen. Um den Tragekomfort so angenehm wie möglich zu gestalten, verzichtet man bei dem Game Player Jersey auch auf das eingenähte „neck label“, welches meistens wie die Applikationen eingedruckt wird.

Brand – Marke

Am unteren Rand des Jerseys findet man die Bezeichnung und Art des Jerseys (Etikett), welche in diesem Fall immer mit dem Hersteller – Nike, deklariert ist.

 

 

Persönliche Erfahrungen:

Abhängig von dem individuell mit Namen und Nummer veredeltem oder teils unterschiedlichen „Spieler-Jerseys“ variieren die Größen oftmals sehr stark. Grund für dieses Empfinden ist auch der Unterschied zwischen europäischen und amerikanischen Statuen und Körpermaßen. Die Haptik sowie die Verarbeitung der Applikationen fühlen sich aufgrund der Beschaffenheit oftmals billig an. Ein gekauftes Cam Newton Game Player Jersey im NFL Shop San Francisco konnte man im Ansatz nicht mit dem Luke Kuechly Game Player Jersey, gekauft in New York City vergleichen, ebenso ein im NFL Europe Shop gekauftes Luke Kuechly Game Player Jersey.

2. NFL – Limited Player Jersey

Dieses Jersey kommt einem authentischem „on-field-jersey“ wie sie es unsere Helden auf dem Platz tragen am nächsten. Mit $150 gehört es mit zum teuersten Jersey im Team Store, welches jedoch durch eine hohe Qualität und Tragekomfort besticht.

Veredelungen:

Sämtliche Applikationen wie Name, Nummer, Hersteller, Team-Logo sind gestickt und stehen dem Originalen in nichts nach. Das NFL Emblem auf der Brust in einem gummierten Metallic-Look gehalten und setzt einen farblichen Akzent. Den Kragen des Jerseys verziert hier das „Keep Pounding“.

 

 

Material, Passform und Größe

Das Material besteht aus 100% recyceltem Polyester und ist normal geschnitten. Wie bei dem „on-field-jersey“ befindet sich auf der Vorder- und Rückseite (Brust-, Bauch- und Rückenbereich) der „Chainmaille Mesh Stoff“, welches für ein hohe Beweglichkeit und Atmungsaktivität sorgt. Im Gegensatz zum Game Player Jersey ist der Tragekomfort höher und trägt sich angenehm leicht. Um den Tragekomfort ebenso angenehm wie möglich zu gestalten, verzichtet man auch hier auf ein eingenähtes „neck label“, welches wie beim Game Player Jersey eingedruckt ist.

Brand – Marke

Am unteren Rand des Jerseys findet man die Bezeichnung und Art des Jerseys (Etikett), welche in diesem Fall immer mit dem Hersteller – Nike, deklariert ist. Ebenfalls setzt sich das Etikett auch hier von anderen Jerseys ab, da das Emblem der NFL in einem gummiartigen Material gehalten ist.

Persönliche Erfahrungen:

Bei meinem Besuch in Charlotte im September 2019, kam ich um den Team Store im Bank of America Stadium selbstverständlich nicht rum und entschied mich für ein Christian McCaffrey #22 und Luke Kuechly #59 Limited Player Jersey. Die Passform sowie der Schnitt waren wie auf mich zugeschnitten, die Verarbeitung sehr hochwertig. Das Material vor allem im vorderen, wie auch hinteren Bereich ist besonders geeignet für hohe Temperaturen.

3. NFL – PRO LINE (Player) JERSEY

Das Pro Line (Player) ist das letzte Jersey im Bunde und besonders beliebt bei großen und kräftig gebauten Menschen. Es befindet sich preislich zwischen $99 und $125. Bei genauer Betrachtung des Team Stores stellt man fest, dass das Pro Line (Player) Jersey nur in einer Aufmachung erhältlich ist, der „Black Carolina Panthers Uniform“.

Veredelungen:

Applikationen wie Name, Nummer und Team-Logo sind bis auf das Herstellungsetikett am unteren Rand des Jerseys (Brand) und im Kragen in einem Druckverfahren auf des Jersey gepresst worden. Wie beim Game Player Jersey finden wir oftmals eine glänzende und glatte oder gummiartige Beschaffenheit der Applikationen vor. Im Falle des Pro Line Jerseys wird auf die Abbildung des Herstellers – Nike sowie dem „Keep Pounding“ im Kragen komplett verzichtet.

Das NFL Emblem auf der Brust ist in Farbe gestickt.

 

 

Material, Passform und Größe

Das Material besteht wie das Game Player Jersey aus aus 100% Polyester und ist normal geschnitten. Auch das Pro Line Jersey besitzt auf der Vorder- und Rückseite (Brust-, Bauch- und Rückenbereich) einen „Mesh Stoff“, um hier ein bestimmendes Merkmal der „on-filed-jersey“ aufzugreifen und abzubilden. Im Vergleich zum Limited Player Jersey ist der Stoff engmaschiger, was die Zirkulation jedoch nicht gravierend beeinträchtigt.

Brand – Marke

Am unteren Rand des Jerseys findet man die Bezeichnung und Art des Jerseys (Etikett), welche in diesem Fall immer mit dem Logo der NFL (National Football League) – „NFL Pro Line“ deklariert ist. Auch farblich besticht das Etikett durch die Blaue Farbe und einem Feld für einen einzutragenden Namen.

Wie eingangs bei den Veredelungen erwähnt, finden wir keinen Hinweis auf den Hersteller, wie vergleichsweise auf dem Game Player- oder dem Limited Player Jersey.

 

 

Persönliche Erfahrungen:

Der Tragekomfort ist vergleichbar wie mit dem des Limited Player Jerseys, wirkt in der gesamten Betrachtung für mich jedoch etwas merkwürdig. Warum diese besondere Linie entworfen wurde ist mir ein Rätsel, da die Applikationen des Herstellers für mich eine gravierende Rolle spielen und das Gesamtbild eines Jerseys abrunden. Angesichts des Preises und einer „on-field“ Optik, macht man mit diesem Jersey, abhängig von dem eigenen Zweck nichts falsch.

4. Throwback/Legacy Replica Jersey

Im Team Store sind aktuell zwei Throwback/Legacy Replica Jersey erhältlich. Wie es der Name verrät „Legacy“ handelt es sich hierbei um die Huldigung von bestimmten Spielern, die die Carolina Panthers verkörperten und bis in die heutige Zeit prägten. Beispielgebend ist hier Sam Mills, der durch seinen Kampf gegen den Krebs und seiner Philosophie „Keep Pounding“, den Grundstein der heutigen Carolina Panthers setze.

Die verwendeten Materialien sowie Veredelungen gleichen dem NFL Game Player Jersey und weisen alle etwaigen Merkmale auf.

5. Color Rush Legend Jersey

Das Legend Jersey ist ein extra angefertigtes Jersey für Frauen und liegt preislich bei $79,99. Dieser Jersey-Typ setzt sich im Vergleich zu allen anderen käuflich zu erwerbenden Modellen erheblich ab.

Veredelungen

Sämtliche Applikationen wie Name, Nummer und Team-Logo sind bis auf das Herstellungsetikett am unteren Rand des Jerseys (Brand) in einem Sublimationsdruck (Verfahren) in den Trägerstoff eingedampft worden. Im Kragen finden wir zu dem Game Player- und Limited Player Jersey hingegen die Bezeichnung „Color Rush“ anstelle des „Keep Pounding“, was in dem Fall ein klares Indiz für diese Art ist.

Das NFL Emblem im vorderen Kragenbereich besteht ähnlich wie bei anderen Jerseys, aus einem flexiblen gummiartigen Material.

 

 

Material, Passform und Größe

Das Material besteht aus aus 100% Polyester und ist tendenziell enger geschnitten als die eigentliche Konfessionsgröße (Abweichungen US Größen) . Durch den Sublimationsdruck trägt sich das Jersey leicht und bietet eine hohe Flexibilität. Ähnlich wie beim Pro Line Jersey sind Herstellungsetikett im Kragen sowie am unteren Rand zusätzlich angebracht und setzen sich hingegen aller anderen bestimmenden Merkmale vom Jersey ab.

Fact

Die NFL profitiert nicht vom Verkauf von Color Rush-Trikots. Im Gegenteil, die Erträge kommen der NFL Foundation zu Gute, welche gemeinnützige Organisationen im Gesundheitswesen oder der Jugendarbeit unterstützen. Vor allem Förderungsprogramme in den gesamten Vereinigten Staaten von Amerika können so mitunter finanziert werden.

Brand – Marke

Am unteren Rand des Jerseys findet man die Bezeichnung und Art des Jerseys (Etikett), welche in diesem Fall immer mit dem Hersteller – Nike, deklariert ist.

 

 

Persönliche Erfahrungen:

Bei dem ersten Betrachten dieses Jersey, muss ich zugegeben Maßen an ein Replica Trikot aus dem Fußball denken. Prinzipiell weist dieses Shirt alle Merkmale eines Jerseys auf, was Farbe, Nummer, Team Logo, NFL Emblem und Hersteller betrifft, dennoch ist es auch das einzige Jersey, was nicht einmal ansatzweise an ein „on-field“ Jersey heran kommt. Für das Tragen bei sportlichen Betätigungen erscheint mir dieses jedoch als äußerst gut geeignet zu sein.

Fazit

Wie man erkennen kann gibt es eine Menge Unterschiede in der Beschaffenheit selbst, aber auch den Applikationen, die das Jersey des eigenen Teams im Detail erst abrunden. Wie geschildert finden wir das (1) NFL Game Player Jersey am häufigsten in unserer Umgebung und gar im Kleiderschrank. Nationale und internationale Fanshops wie: Taass, der NFL Shop Europe, andere Shops bieten in der Regel genau diesen Typ an. Die Bezeichnungen variieren oftmals was jedoch keinen Unterschied zu Art und Beschaffenheit macht.

Die qualitativ hochwertige Verarbeitung sowie detailreiche Veredelungen macht das (2) Limited Player Jersey zum klaren Favoriten. Mit §150 handelt es sich hier um das teuerste Stück im Shop, was aber durch Tragekomfort, Leichtigkeit, Schnitt und Passform sowie dem originalgetreuen „on field“ Look besticht.

Hat dieser Bericht geholfen, haben sich weiteren Fragen daraus ergeben oder habt ihr das Gefühl, dass das Angebot und die Unterschiede für euch noch undurchsichtiger geworden sind? Viel Spaß beim Kauf und der Wahl eures nächsten Jerseys.